Meine Meinung zu ... Fahrradwege - Straßen - Gymnasium - S-Bahn

Ich suche den Dialog! In der Kategorie FAQ dieses Blogs veröffentliche ich deshalb meine Antworten auf Fragen, die mich per Mail oder auf anderen Wegen erreicht haben.

Frage:

Puchheim ist die einzige Gemeinde weit und breit, wo es quasi keine Fahrradwege gibt. Gerade die Wege nach München, Germering, Eichenau und Gröbenzell sind für Radfahrer teilweise gefährlich. Dringendst benötigt wird insbesondere ein Radweg parallel zum Aubinger Weg.

Puchheim ist zwar jetzt Stadt, die Verkehrsanbindung per Straße ist teilweise aber sehr schlecht. Insbesondere der direkte Weg nach München über den Aubinger Weg ist in einem schlechten Zustand. Ebenso gibt es nur eine Straßenverbindung zwischen Puchheim-Bahnhof Nord und Süd. Hier muß dringend Abhilfe geschaffen werden.

Das Gymnasium Puchheim muss dringend saniert werden. In die Turnhalle läuft Wasser und es ist Schimmel an der Decke. Für eine notwendige Reparaturen fehlt offensichtlich das Geld.

Das S-Bahn-Chaos ist ein weiteres Problem. Inzwischen ist es für Viele einfach nicht mehr möglich mit der S-Bahn zu fahren. Man weiß ja nie, wann man ankommt.

Es bildet sich leider immer mehr ein Ghetto im Bereich Adenauerstraße. Da bin ich der Meinung muss man irgendwie gegensteuern.

 

Meine Meinung:

Die von Ihnen angesprochenen überörtlichen Radwege wurden mir in letzter Zeit immer wieder als Problem beschrieben. Ich habe diese teilweise besichtigt oder mir den Zustand oder die gewünschten neuen Wege beschreiben lassen. Das Problem bei diesen Wegen besteht zum großen Teil darin, dass diese Wege nicht im Eigentum der Stadt Puchheim sind. Zudem enden diese, wenn auch schlechten Wege, oft an der Stadtgrenze. Der von Ihnen angesprochene Weg parallel zum Aubinger Weg führt zum Beispiel über die Flur der Landeshauptstadt München. Ich habe das Problem erkannt und setze mich gerne dafür ein, dass die Wege im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit erstellt oder verbessert werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass sowohl die Grundstückseigentümer als auch die Nachbarkommunen überzeugt werden können den Weg herzurichten bzw. auf ihrer Flur fortzuführen. Dies wird sicher nicht sehr schnell zu verwirklichen sein.

Der Zustand des Aubinger Weges wurde mir bisher nicht als problematisch beschrieben. Hier ist es notwendig, dass der Straßenzustand vom Bauamt der Stadt Puchheim begutachtet wird und gegebenenfalls im Rahmen des Straßenunterhalts oder durch eine Ausbaumaßnahme in Stand gesetzt wird. Wobei Straßenausbaumaßnahmen zum Teil von den Anliegern zu tragen sind.
Inwieweit eine weitere Verbindung zwischen Puchheim-Bahnhof Nord und Süd möglich und gewünscht ist wird breit in der Bevölkerung zu diskutieren sein. Auf der einen Seite gibt es die Befürworter der bisherigen Lösung, die durch eine weitere Verbindung mehr Verkehr erwarten. Auf der anderen Seite gibt es Befürworter einer weiteren Verbindung, die zum einen, so wie Sie, eine Bypass wünschen und zum anderen damit eine Belebung der Südseite erwarten. Wenn es zu einer Überplanung des Rheinhold & Mahla Geländes kommt wird auch diese Diskussion zu führen sein.

Für den baulichen Unterhalt des Puchheimer Gymnasium ist der Landkreis als sogenannter Sachaufwandsträger zuständig. Die von Ihnen benannten Mängel wurden dem Landkreis mitgeteilt. Über die Verteilung der zum Bauunterhalt zur Verfügung stehenden Mittel entscheidet der Kreistag. Hier hat die Stadt Puchheim leider keinen entscheidenden Einfluss.

Zur S-Bahn habe ich nun zwischenzeitlich sehr widersprüchliche Aussagen. Einige besagen, dass sich die Pünktlichkeit seit der Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerkes erheblich verbessert habe. Zudem seien die Angaben über die Verspätungen besser geworden. Von anderen höre ich, dass dies nicht der Fall sei. Fakt ist, dass ohne einen Bypass zur Stammstrecke jede Störung auf der Stammstrecke das gesamte System zum erliegen bringt. Ich werde mich weiter für Verbesserungen auf der S4 einsetzen.

Für die Verbesserung der Situation in der Kennedy-Siedlung unternimmt die Stadt Puchheim sehr viel. Ich habe den Sozialstaatssekretär Markus Sackmann nach Puchheim gebeten, damit wir hier auch die Unterstützung des Landes Bayern bekommen. Eine wichtige Aufgabe des neuen Bürgermeisters wird es sein, sich dieser Entwicklung persönlich anzunehmen. Integration setzt aber immer voraus, dass die Angebote auch angenommen werden. Hier haben wir aber eine positive Entwicklung festgestellt.


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